FAQ

Nehmt ihr den Autoreisezug oder einen Anhänger?

Die ersten 11 Jahre waren wir der Ansicht, dass der Urlaub bereits bei der Haustüre beginnt und keine Strecke so uninteressant ist, dass sie nicht spannende Erlebnisse bietet. Dann hatten wir überlegt, in weiter entfernte Gegenden zu reisen, dass wir bei begrenzter Urlaubszeit wohl einen Autoreisezug brauchen werden.

2017 war es dann wirklich soweit: Wir nahmen den Autoreisezug Wien-Hamburg-Wien auf unserem Weg zum Nordkap. Auch 2018 ließen wir uns wieder von der ÖBB im Double-de-Luxe-Abteil in den Norden führen. Ja, nun hatten wir die Vorteile des Autoreisezugs für uns entdeckt!

Jetzt schreiben wir 2023 und nach zahlreichen Fahrten mit dem Autoreisezug hat die ÖBB Wien-Hamburg-Wien eingestellt. Auch Verona, Split, Düsseldorf werden nicht mehr angefahren. Wir müssen nun 500 km zum Autozug nach Innsbruck, wenn wir 1000 km in den Norden wollen...

Haben wir 2-3x gemacht und nun suchen wir nach Alternativen! Erleben wir gerade das Ende einer Ära?

Warum plant ihr eure Touren so lange im vorhinein?

  • Weil uns die Planung bereits große Freude macht.
  • Weil wir so von zahlreichen Frühbucherboni profitieren können.
  • Weil manche Attraktionen lange vor dem Termin ausgebucht sind (zB Jacobite Train in Schottland, eine Fahrt mit den Hurtigruten in Norwegen, die Fähre am Lysefjord...).
  • Weil in vielen Regionen keine Quartiere zu finden sind oder nicht nur für eine Nacht buchbar sind.
  • Weil wir aus Erfahrung nicht ab Mittag ein Quartier suchen sondern den Tag bis zum Schluss genießen wollen und campen mit dem Zelt kommt für uns nicht in Frage.
  • Weil wir uns über das Land und die Regionen schon vorher ausführlich informieren wollen.
  • Hier ein kleiner Eindruck, wie wir unsere Reisen planen!

Warum fahrt ihr mit zwei Motorrädern?

Kommt Leute, stellt ernsthafte Fragen! :-)))

Wieso verwendet ihr kein Navi sondern nur altmodische Karten?

Weil wir manchmal in Regionen unterwegs sind, in denen kein Navi funktioniert. Wir wollen nicht von Elektronik, Signalempfang etc. abhängig sein. Zuviel Elektronik nervt uns! Außerdem wollen wir den "Gesamtüberblick" über eine Region haben und nicht nur einen kleinen Ausschnitt am Bildschirm sehen.

Und wir helfen gerne den Bikerkollegen und -kolleginnen, deren Navi gerade nicht funktioniert! :-)))

Seit 2015 verwenden wir aber gerne Googlemaps über den Androiden, wenn wir in unübersichtlichen Gegenden mal etwas nicht gleich finden. Das hat uns zB in Edinburgh oder Köln bei der Quartiersuche sehr geholfen.

Welche Ersatzteile nehmt ihr mit?

Bei unseren alten Transalps waren das bis  Juni 2023 je ein Kupplungs- und Gasseil, Lampen- und Sicherungsset, Regler, Bordwerkzeug. Sogar zwei Reifenschläuche hatten wir manchmal im Gepäck! Und eine Rolle Gaffa!

Da wir aber seit 2005 pannenfrei unterwegs waren, hatten wir das Zeug immer umsonst mitgeschleppt und 2015 beim Zellenbruch der Batterie hat uns das ganze Klump auch nichts genutzt. Ach ja! Einmal in Norwegen war "Licht aus!" bei Angelikas Transalp und eine kleine Sicherung hat Blinker und Co wieder in Gang gesetzt. 

Seit Juli 2023 ist Scluß mit Ersatzteilen. Bei der neuen Transalp werden wir 1) nichts brauchen und 2) im Garantiefall eine HONDA-Werkstatt aufsuchen. Die gibts eh überall wie Sand am Meer...

Wieviel Gepäck habt ihr mit?

Bis 2023 hatten wir pro Motorrad zwei Seitenkoffer, ein Topcase und einen Tankrucksack, sowie eine 13-Liter-Packrolle für nass-dreckiges Regengewand mit. Für drei-vierwöchige Touren ist das mehr als genug, zumal sich die Menge an Gepäck durch smarte Wäsche erheblich reduzieren lässt. Nach der Nordkapp-Reise 2017 haben wir unser Gepäck radikal minimiert, die Koffer waren dann halbleer.

Und auch deshalb sind wir 2023 auf eine 49-Liter-Packrolle und ein Topcase umgestiegen. Hier erzählen wir darüber: >> klick

Seid ihr ein Unternehmen und macht ihr geführte Touren?

Nein! Wir sind kein Reisebüro, kein Unternehmen und keine Agentur. Wir organisieren und verkaufen auch keine Gruppenreisen, sondern wir reisen nur zu zweit. Aber trotzdem sind unsere Motorrad-Kulturreisen gerne zur Nachahmung empfohlen und wir versuchen, jede eurer Fragen zu beantworten!

Gibt es bei euch auch Tipps für Camping- und Outdoor-Urlaube?

Jein!
Wir reisen nicht mit Zelt und Schlafsack. Dafür gibt es andere Seiten! Wir mögen das, wenn wir abends in einem sorgfältig ausgesuchten Quartier einchecken und wir mögen ein Dach über dem Kopf und ein Bett nach einem langen Motorradtag. Das kann auch in den einfachsten Hütten auf norwegischen Campingplätzen oder in fix aufgestellten Safari-Zelten in Frankreich sein...

Manche Destinationen suchen wir sogar nach dem gewünschten Quartier aus! Habt ihr schon mal in einem aus Schiffsplanken gebauten Bordell aus dem 16. Jhdt. übernachtet? Oder in einem echten Trullo in Apulien? In einem Volkskundemuseum in Albanien?

Dennoch wohnen wir oft auf Campingplätzen und sind dort Selbstversorger! Unser Gepäck gleicht jenem der Zeltcamper nur minus Zelt und Isomatte. Daher haben wir folgende Ausrüstungstipps für euch zusammengestellt: >>klick

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zuletzt aktualisiert am 7.2.2024