Balkan - Griechenland 2012

Das Jahr der  "Griechenlandkrise", Wahlkampf, Grexit, Ausstieg aus dem Euro usw. In vielen (deutschen) Internetforen wurde diskutiert, ob man - aus Sicherheitsgründen - heuer nach Griechenland fahren soll. Wir dachten "Wann, wenn nicht jetzt?" 

Letztendlich wurde es von 8. - 26. Juni eine der besten Motorradreisen, die wir bis dahin erlebt haben. Entzückende Menschen, aufregende Länder und unsere erste lange Fährenüberfahrt!

Fazit: 10 Länder in 19 Tagen und insgesamt 3.550 hochsommerliche Kilometer!

Vorbereitung

Diese Tour verlangte von uns mehr Vorbereitung als die vergangenen Fahrten. Viele Länder, viele unterschiedliche Verhältnisse, einige Länder nicht im Euro-Raum.

Also recherchierten wir ausreichend und planten die Tour. Und weil noch nicht genug Abenteuer ("Stellen die Griechen Euro ein, während wir dort sind?") planten wir die Rückreise auf dem Landweg. Wieder viel Recherche: Wie sind die Verhältnisse an den serbisch-kosovarischen-kroatischen-albanischen Grenzen? Wie sind die Sicherheitsverhältnisse in Albanien? Dort zeigte die Karte des  ÖAMTC einen weißen Fleck. Was machen wir bei einer Panne? 

Wir reservierten alle Quartiere im Vorhinein. Und wir buchten die  Fährenüberfahrt gleich von Ancona aus (Kabinenpflicht, zumindest Pullman-Sitze muss man zahlen!), denn die Fähren Triest-Igoumenitsa drohten aus finanziellen Gründen eingestellt zu werden. Was dann auch passierte. Weitere Vorbereitungen betrafen die Zahlungsmittel und die Kosten für Telefon-, Internetgebühren und Verkehrsvorschriften in den verschiedenen Ländern. 

Für den Ernstfall haben wir Bekannte in Athen und Tirana als Kontaktpersonen. Und dann konnte es losgehen!

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zuletzt aktualisiert am 5.10.2017