Trondheim - Wien

21. Tag: Trondheim - Rondane Nasjonalpark

Um Punkt 6:30 wachen wir auf, diesmal ohne Wecker. Der TV-Bildschirm der Außenkamera zeigt uns, dass wir bereits im Trondheimer Hafen stehen! Wow, jetzt aber schnell! Wir sind nicht sicher, wie lange der Aufenthalt ist und wir müssen hier von Bord! (Erst später recherchieren wir, dass das Schiff erst um 10:00 weiterfährt.) Ohne Verzögerung wie Morgentoilette oder Kaffee springen wir in unser Motorradgewand, raffen unser Klump zusammen und eilen auf Deck 4, wo die Tür zum Frachtraum schon offen steht. Wie checkt man hier aus? Jemand hat unsere Transalps schon aus den Ketten befreit und wir feiern freudiges Wiedersehen! Wir drücken einem netten Mann der Crew unsere Bordkarten in die Hand und tuckern langsam über die kleine Rampe nach draußen. Es fühlt sich wie Freiheit an, als wir die Motorräder vor dem Schiff nochmal halten und von zahlreichen Passagieren von oben beobachtet werden, wie wir unser Zeug schnell verstauen. Jetzt aber los. Tschüss, Hurtigruten! (Die anderen werden erst morgen nachmittag in Bergen ihr Ziel erreicht haben und Trondheim ist der letzte mögliche Landgang...)

Trondheim begrüßt uns – anders als vor 14 Tagen – mit blitzblauem Himmel und Sonnenschein bei warmen 21°C. Perfektes Motorradwetter! Die vielen Baustellen kommen uns diesmal halb so schlimm vor und der Weg zur E6 ist gut ausgeschildert. Kurz darauf cruisen wir entspannt durch die sanfthügelige und grüne Landschaft im Sør-Trøndelag. Nach 40 km kommt rechts in Lundamo eine Circle-K-Tankstelle ins Blickfeld und wir werfen Anker. Unsere treuen Reisegefährten bekommen „Blyfri 95“ und wir frühstücken gemütlich Hotdogs und jede Menge Gratiskaffee aus dem Jahresbecher. Dann trödeln wir noch etwas herum und freuen uns, hier zu sein! Die nächsten 85 km sind reines Genussfahren durch eine wunderschöne Landschaft. Wir cruisen entspannt am Fuße des Dovrefjell Richtung Oppdal. Dunkle Nadelwälder wechseln mit saftigen Weiden und neben uns fließt glitzernd der Sokne durchs Soknedal. Wir lesen, dass es hier noch Allmende gibt, die von Bauern gemeinsam bewirtschaftet wird. Dass es hier die meisten Schafe Norwegens gibt, erahnen wir: die meisten stehen an der Straße!
In Oppdal stärken wir uns bei einem Diner mit Waffeln und Kaffee, als uns eine Nachricht von Svenja erreicht: es klappt übermorgen mit dem Treffen! Sie ist von ihrer Tour durch die Bretagne zurück und sie ist grad beim Friseur! Als sie auch noch ein Foto schickt, riskiert Angelika einen Blick in den Rückspiegel und *hmpf*. Ernüchtert plant sie, auf der Colorline-Fähre nach Oslo den Haarkünstler aufzusuchen, denn was ihr da nach 3 Wochen Motorradtour entgegenblickt... 

Bis Hjerkinn sind es noch 45 km und wir merken, dass es langsam kühler wird und dass die Straße leicht ansteigt. Die Vegetation wird knapper und Krüppelbirken lösen die hohen Nadelbäume ab. Hjerkinn liegt immerhin auf 1.017 m Seehöhe und das ist hier schon ziemlich alpin!
Nun aber biegen wir links ab und verlassen die E6. Wir sind nun auf dem Rv29 in der Hedmark und es geht durch das immer enger werdende Drivdal immer die sprudelnde Folla entlang. Und begeistert die kurvenreiche Strecke und die alpine Landschaft mit ihren schwarzglänzenden Schieferbergen! Das schwarze Gestein liegt manchmal in großen Scheiben neben der Straße. Ein bisschen erinnert uns dieses Tal an Gebirgstäler unserer Heimat wie das Defereggen- oder das Virgental… Irgendwo unterwegs machen wir eine längere Pause und lassen die farbenfrohe Umgebung auf uns wirken. Nach 30 km sind wir in Folldal! Wir haben gelesen, dass dies einst eine blühende Bergarbeiterstadt war und dass ab 1745 hier mit Kupfer-, Zink- und Schwefelabbau  großer Reichtum ausgebrochen ist. Die alten Gebäude sowie die Stollen sind noch vorhanden und können besichtigt werden! Für das fehlt uns heute allerdings die Lust. Vielleicht beim nächsten Mal! Wir entscheiden, weiterzufahren, wir möchten heute gerne die Natur genießen…

Mitten im Ort beginnt rechts der Rv27 und hier ist auch das Schild, das den Eintritt in den Rondane Nationalpark kennzeichnet. Kennt ihr das? Manchmal erwartet man von einer Strecke nicht besonders viel und dann stellt sie sich als besondere Perle eurer Tour heraus. Genauso ist es hier! Die Straße wird schnell sehr schmal, fast zum "Single-Track". Es geht kurvenreich über eine fantastische Hochebene, unberührte Natur, rosa Heidekraut, weiße Rentierflechten und Ginster, unbewirtschaftete Wälder und am Horizont grüßen die schneebedeckten Gipfel der Berge, die hier im ältesten Nationalpark Norwegens alle über 2.000 m hoch sind! Oh, was ist das für eine schöne Fahrt! Wir machen oft Pause, füllen unsere Trinkflaschen mit dem kalten und kristallklaren Wasser des dahinmäandernden Grimsa. Unsere Hoffnung, hier die einzigen noch wild lebenden Rentiere zu sehen, erfüllt sich nicht, aber das macht nichts! Etwa 40 km geht es so dahin…


Wir sind bald im Quartier und ausser einer vergessenen Tüte "Ertesuppe" aus Skaidi haben wir nichts an Vorräten mit. Wir machen am See "Atnsjøen" Pause und während dem Fotografieren der sensationellen Aussicht überlegen wir, wo wir in dieser einsamen Wildnis etwas kaufen könnten. Mist, in Folldal haben wir vergessen! Als wir langsam weiterfahren, entdecken wir rechts einen kleinen Campingplatz mit Kiosk. Angelika hüpft schnell hinein und wird wieder einmal von der norwegischen Alkoholgesetzgebung enttäuscht: kein Bier für außer Haus. Entweder hier trinken oder verzichten. Verdammt! So ein kleines Bier am Abend wäre schon fein, aber alles Bitten und Betteln hilft nicht! Die freundliche Dame gibt uns zu verstehen, dass nur 3 km später ein kleiner Supermarkt kommt, also weiter! Hoffentlich hält sie uns nicht für schwere Alkoholiker... Tatsächlich sehen wir gleich darauf aus den Augenwinkeln das Schild des "Joker Atnbrua"  und parken mit Schwung davor ein. Heiß ist es geworden, es hat mittlerweile 26°C und wir suchen Schatten. Der Joker ist ein kleiner Nahversorger und wir kaufen Brot und Käse, Schokoladejoghurt, Orangensaft, Kekse und zwei Dosen Bier. Das wird heute Abend reichen!

Nur 3 km später sehen wir links unter uns das mächtige Gemeinschaftshaus des "Rondane Friluftssenter", es ist 15:00. Hier ist unser Quartier! Vorsichtig nehmen wir die ebenso spitzwinkelige wir schottrige Abfahrt und bleiben im Schatten stehen. Wir werden sogleich bemerkt und die nette junge Frau checkt uns ein. Ob wir wohl wirklich … genau diese Hütte … sicher? Sie deutet mit dem Finger quer über den weitläufigen Campingplatz. Ja genau die wollen wir, die mit dem Grasdach, die so schief wirkt! Wir stiefeln hinter ihr her und als sie die schief in verrosteten Angeln hängende Holztüre mit einem schweren Tritt aufstösst, da hat Angelika ihre Entscheidung fast wieder bereut…

Die uralte Hütte ist aus rohem Holz gezimmert und zwischen den Planken sind jeweils 1-2cm Abstand ins Freie. Wir stehen in einem winzigen Vorraum mit Lehmboden, der von einer großen und schweren Bauerntruhe ausgefüllt wird. Eine Herdplattenbackofenkombi in Mikrowellengröße, ein Kühlschrank und ein Wasserkocher stellen die Küche dar. Nur rudimentär Geschirr und Besteck, kein Fließwasser, dafür aber ein 30-Liter-Plastikkanister zum Wasserholen. Dann stehen wir im kleinen Wohnraum, der von einer offenen Feuerstelle Marke "Rauchkuchl" dominiert wird. In der Hütte riecht es nach kalter Asche. Auf dem Bett liegen Schaf- und Rentierfelle als Decke und durch die winzigen trüben Fenster über dem kleinen Holztisch scheint die Sonne herein. Wir sind sprachlos und begeistert gleichzeitig! So was Spezielles an unserem letzten Camping-Abend in Norwegen! Oh, das ist einfach toll! Angelika zweifelt, ob sie mit dieser Ausstattung zurechtkommt aber sie erinnert sich an ihre Abstammung von Bergbauern im Salzburgischen und die Oberleiten-Hütte im Pongau schaute in ihrer Kindheit genau so aus! Viele Generationen ihrer Familie wurden dort geboren, lebten dort und starben in hohem Alter. Auch Dietmar wuchs am Land in einfachen Verhältnissen auf. Also Schluss mit Zweifel, wir bleiben in dieser Hütte!

Wir stellen die Transalps genau vor den Hütteneingang und entspannen erst einmal auf dem Holzbalken, der hier außen an der Wand lehnt. Angelika serviert Käsebrötchen (ein Baumstumpf dient als Esstisch) und dann schauen wir mal in die Gegend. Ruhig ist es hier. Und wunderschön! Als aber dann noch eine große Damhirsch-Herde aus der Deckung ihres großen Geheges neben unserer Hütte tritt und uns mit großen braunen Augen neugierig beobachtet, ist unser Glück vollkommen. Das ist das Paradies hier! Den sonnigen und sehr warmen Abend verbringt Angelika im Schatten ihres Motorrads vor der Hütte und Dietmar legt sich etwas hin, auf Rentierfelle aufs Bett. Wir sind müde geworden.

Später dann kapitulieren wir vor unserer "Küche" und kochen uns in der modernen Gemeinschaftsküche unsere Suppe, die wir dann auch dort essen. Außer uns scheint niemand da zu sein, himmlische Ruhe und Einsamkeit! Nach dem Essen nutzen wir die saubere Gemeinschaftsdusche und schleppen noch ein paar Liter Wasser in die Hütte, so für Kaffee und Allfälliges. Wir überlegen, in der Hütte das Feuer zu entzünden (Brennholz ist in der Truhe vorbereitet!) aber das freut uns nicht, nicht im Sonnenschein. Feuer braucht für uns Dunkelheit, um gemütlich zu sein. Wir schalten lieber die kleine Elektroheizung ein, denn es wird spürbar kälter. Aber auch nach der Platzrunde im Sonnenschein, als die Temperatur langsam auf 6°C sinkt, fällt es uns schwer, schlafen zu gehen. In gewisser Hinsicht ist das unser Abschluss der Norwegenreise und das spüren wir auch…
Tageskilometer: 233 km

22. Tag: Rondane Nasjonalpark - Lillehammer - Oslo

Als Didi um 4:30 kurz aus der Hütte tritt, hat es morgenfrische 1,5°C. Unglaublich, welche Temperaturunterschiede es hier gibt! Aber wir kuscheln uns nochmal in unsere mitgebrachten Hüttenschlafsäcke und stellen den Wecker auf 8:00. Als wir um diese Uhrzeit dann aufstehen, begrüßt uns die Sonne durchs kleine Fenster und draussen ist blitzblauer Himmel bei 18°C. Prämiumwetter fürs Motorradfahren! Wir sind etwas gedrückter Stimmung, als wir unser Zeug zusammenpacken und Angelika zum letzten Mal in diesem Urlaub zwei Becher Kaffee anrührt. Unser gutes Elixier füllen wir diesmal als Kaltgetränk in die Thermosflaschen, es soll ziemlich warm werden. Nach einer kurzen Katzenwäsche beobachten wir noch einmal die hübschen Damhirsche vor der Hütte, während wir am Kaffee nippen und ein paar Kekse naschen. Um 10:00 geht es dann los!

Wir nehmen den Rv27 und bald geht es über eine einsame Hochebene. Hier am Ringebu-Fjell sehen wir zum letzten Mal die norwegische Einsamkeit, die wundersame Vegetation und die kahlen abgerundeten Bergkuppen im Rondane Nationalpark. Viele Pferde haben sie hier, wunderschöne Tiere, deren Felle  im Sonnenlicht glänzen! Nur Schnee liegt hier keiner mehr, wir sind schon zu südlich. Nach ca 40 km geht es in knackigen Serpentinen bergab und wir stossen auf die E6 und sind in Ringebu im Gudbrandsdal. Da vorne links ist eine Circle-K-Tankstelle und wir bremsen uns ein. Ein letztes Mal frühstücken wir Hot Dogs und Kaffee aus dem Jahresbecher und wir lassen uns dafür lange Zeit. Alles heute hat den Geruch von "letztes Mal" und das stimmt uns ein wenig traurig… Wir überlegen, die berühmte Stabkirche hier zu besuchen, aber wir haben noch einen ziemlich langen Weg vor uns uns wollen nicht allzu spät in Oslo sein. Also lieber weiter! Puhhh, es ist mit 28°C ziemlich heiß geworden, als wir auf der E6 Richtung Oslo starten.

Etwa 55 km cruisen wir gemütlich dahin. Die Straße verläuft in weiten Kurven den Låsen entlang, der sich immer wieder zu kleinen Seen weitet. Auch wenn Norwegen hier unspektakulär ist, schaut es doch sehr hübsch aus! Natürlich wird der Verkehr immer dichter und schon stehen wir an der Stadtgrenze von Lillehammer, am Ufer des Mjøsa-Sees, des größten Sees Norwegens. Wir brauchen eine hitzebedingte Pause und erspähen in einem Kreisverkehr eine Circle-K-Tankstelle. Wow, ist hier ein Verkehr! Unzählige Autos, Busse und Touristen aus aller Herren Länder stehen auf dem Großparkplatz herum – und uns geht das ziemlich auf die Nerven. Dennoch besorgen wir uns Hotdogs und unser Kaltgetränk geht auch schon zur Neige, also brauchen wir Nachschub. Schau! Dort links oben sieht man die weltberühmte Skisprung-Schanze Lysgårdsbakken, die für die Olympischen Winterspiele 1994 errichtet wurde. Hier ist kein schöner Rastplatz, also halten wir uns nicht länger auf als notwendig.

Die nächsten 180 km sitzen wir stur ab. Die Autobahn E6 verdient zum ersten Mal bei dieser Reise ihren Namen. Es geht meist 3-spurig dahin und hier darf man auch erstmals 110 km/h fahren. Die Gegend ist oft dicht verbaut und auch der Verkehr wird immer mehr, je näher wir uns Oslo nähern. Um 15:00 stehen wir im Stadtzentrum vor der Festung Akerhus im Schatten und sondieren erstmal die Lage. Wo sind wir hier genau? Es hat mittlerweile 30°C und die Quartiersuche in Oslo gestaltet sich schwierig! Unsere Navi-App weiß nichts von der Gay Pride, die dieser Tage hier stattfindet und weiß auch nichts von den hunderttausenden Party-People, den zahlreichen Absperrungen, Einbahnen und Festzelten, die die Route zum Quartier blockieren. Ein tolles und buntes Fest, aber wir sind mittlerweile völlig erledigt, während wir unsere Transalps quer durch die Altstadt und ihre Fußgängerzonen wuchten. Um 16:00 haben wir es geschafft und stehen bei unserem Quartier. Als uns der Freund der AirBnB-Gastgeberin auch noch das Parken erschwert (Warum nicht einfach auf den freien Plätzen vor dem Haus? Hier ist nirgends Parkverbot!), müssen wir aufpassen, dem jungen Mann nicht unseren Letzter-Urlaubstag-Grant ins Gesicht zu schleudern. Aber gut. Wir tun, wie er meint, bekommen den Schlüssel und schon ist er verschwunden. Wir haben unsere Gastgeber auch bis zur Abreise nicht mehr gesehen.

Völlig erschöpft und verschwitzt beziehen wir unser Zimmer und duschen erstmal kühl. Wir sind wild entschlossen, den letzten Abend in Norwegen zu genießen, also stiefeln wir nach kurzer Erholung über die Fußgängerbrücke zum "Frogner Kro" am Jachthafen "Kongen Stranda", genau neben dem Colorline-Anleger. Wir haben tolle Sitzplätze am Wasser und hier herrscht fast südländisches Flair, so mit Palmen als Deko! In weichen Fauteuils lümmelnd bestellen wir ohne Rücksicht auf die Reisekassa (ingesamt zahlen wir 772 NOK, 83€), und Fish ´n Chips sowie die gebackene Kartoffel mit Sauce schmecken auch richtig sensationell, nur mehr getoppt von der Apfeltorte, die hier mit Honig, Eis und gebrannten Nüssen serviert wird! Währenddessen schauen wir ´rüber zur Colorline, die uns morgen hier abholen wird…

Dann beschließen wir noch eine Abendrunde, weil „Hey, wir sind in Oslo!“ und machen uns auf den Weg. Wir wohnen im sogenannten „Bürgerviertel“ und die Häuser am Framesveien und Drammesvei sind wirklich toll anzusehen! Viele Botschaften haben hier ihr nobles Quartier aufgeschlagen. Nach einem 15-minütigen Spaziergang stehen wir vor dem Eingang in den Schloßpark. Die Sonne scheint immer noch, aber die Temperaturen sind nun angenehm sommerlich, als wir den hübschen Weg in den Park hinaufgehen. Oh, das ist aber schön da! Hier wohnt König Harald V. mit seiner Familie inmitten des Parks. Das große weiße Schloß thront auf dem Hügel und der ganze Park ist Erholungsgebiet für die Bevölkerung. Hier herrscht ruhiges und entspanntes Treiben und wir finden das richtig toll! Uns gefällt, wie offen das hier wirkt! Wir kennen ja sonst nur Buckingham Palace als bewohntes Königsschloß und der ist ziemlich weiträumig abgesperrt... Die 4 Wachsoldaten, 2 Männer und 2 Frauen in historisch wirkenden Uniformen, sind auch stressfrei und lassen sich gerne fotografieren. Man kann hier fast bis zum Hauseingang gehen und niemanden stört es. Wir setzen uns auf ein Bankerl und genießen die ruhige Szenerie, während von der Altstadt die Musik der Gay Pride Parade heraufwabert.

Dann werden wir ziemlich müde und machen uns auf den Heimweg. Ah, da rechts ist das „Norske Nobelinstitut“, da machen wir natürlich noch ein Foto. Und beim Supermarkt „Kiwi“, der erstaunlicherweise auch heute Samstag um 22:00 offen hat, kaufen wir noch sauren Apfelsaft, denn es ist immer noch ziemlich warm. Da ist noch ein kleiner Park am Heimweg, der „Hydroparken“ und dort leeren wir die mitgebrachten Getränke und erfrischen uns etwas bei dem hübschen Springbrunnen. Dann reicht es uns aber wirklich und wir latschen zurück in unser Quartier. Wir haben morgen noch genug Zeit, also verschieben wir das Packen und bald darauf sind wir tief und fest eingeschlafen …
Tageskilometer: 282 km

23. Tag: Fähre Oslo - Kiel

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24. Tag: Kiel - Hamburg (Autoreisezug nach Wien)

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25. Tag: Ankunft Wien

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9. Tag:

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zuletzt aktualisiert am 21.8.2017