Singsaker Sommerhotell, Trondheim

Dieses Hostel  ist eigentlich ein Studentenwohnheim und dieses Ambiente merkt man auch.  Check-In und -Out funktioniert gut, die jungen Mädchen sind sehr bemüht. Man kann auch eine reiche Auswahl an Getränken kaufen.

Unser Zimmer um 82.- war winzig, aber wir hatten ein Waschbecken im Raum. An Möglichkeiten zum Aufhängen von nassem Gewand hapert es ein wenig. Die Duschen sind nicht zahlreich aber man findet eine Möglichkeit. Es gibt keine Gemeinschaftsküche aber dafür ein tolles Frühstücksbuffet, das man auch im Innenhof einnehmen kann.

Die Motorräder stehen gratis vor dem Quartier und WLAN funktioniert erstklassig.

Wir empfanden es hier als laut und ungemütlich. Das Hostel war überschwemmt mit engagierten nicht-mehr-ganz-jungen Radfahrern, die sich für die mitternächtliche Abfahrt zu irgendeinem Radrennen nach Oslo mit viel Kum-ba-ya und Ommmmm! mental vorbereiteten. Es war buchstäblich kein Sitzplatz in der Lobby mehr frei, alles war mit Klamotten, Utensilien und Plastikschüsseln mit kalter Pasta belegt. Auch der Fußboden. Die lauten Gespräche ("Du bist heute eine von uns! Wir sind heute alle gleich! Du schaffst das, wenn du dich befreist!") hörten wir bis in unser Zimmer und die Leute von der Party im Innenhof schauten direkt in unseren Raum. Aber dieses Quartier ist eine günstige Übernachtungsmöglichkeit in einer teuren Stadt!

 

PS.: Angelika hat hier ihre Schuhe unter dem Bett vergessen und sie waren bereits 8 Stunden nach unserer Abfahrt auf Nachfrage unauffindbar. Das Hostel zeigte sich wenig engagiert, sie wiederzufinden...

PSS.: Zuhause recherchierten wird, dass es sich bei den Radrennen um den Styrkeprøven handelt, einen traditionellen Radmarathon auch für Amateure. Das Jedermannrennen begann um 22:30...

 

 

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zuletzt aktualisiert am 15.11.2017